LED Seekarte

Heute ist meine illuminierte Seekarte mit den Leuchttürmen der Schleswig Holsteinischen Westküste soweit fertig geworden. Viel zu lange habe ich so eine ähnliche Karte an der Nordsee in den Läden hängen sehen. Es werden dafür allerdings Preise zwischen 600 und 800 Euro verlangt.

Ich habe habe nur 100 Euro benötigt. Knapp 300 Leuchtdioden (LED´s) symbolisieren Seefahrstraßen und Markierungen. Die roten und grünen LED´s sind die Fahrstraßenmarkierungen. Die gelben LED´s markieren zum Beispiel Hindernisse, Schiffwracks oder sonstige Gefahrensstellen auf See. Sie leuchten alle permanent.

Weiter besteht die Karte aus 18 weißen LED´s. Sie werden jeweils über einen Arduino Minicomputer gesteuert und symbolisieren die Leuchttürme. Im Original blinkt jeder Leuchtturm auf der Welt in einer bestimmten „Wiederkehr“ oder auch „Kennung“ genannt.  Diese Kennung ist international festgelegt und kann von jedem Bootsführer auf See erkannt werden. Und genau in diesen Kennungen blinken die 18 weißen Lechtdioden an den jeweiligen Stellen der Leuchttürme auf der Seekarte.

Es ist möglich den Arduino über ein USB Kabel zu programmieren. Die Stromversorgung der LED´s habe ich über 3 Step Down Wandler realisiert. Jede LED Farbe ist an einem eigenen Step Down Wandler angeschlossen. Somit ist es mir möglich jede Farbe individuell zu dimmen und in der Helligkeit den anderen Farben anzugleichen.

Ich habe immer 6 LED´s in Reihe geschaltet und über einen Widerstand an 12 Volt gelegt. Dafür habe ich eigens eine Widerstandsmatrix gebaut.

Zum Schluß habe ich eine Plexiglasscheibe über die Karte montiert und 2 Ambilight LED Streifen am oberen und unteren Rand verbaut. Ich habe knapp 50 Arbeitsstunden in das Projekt investiert und ich muß sagen, das sich jede Sekunde gelohnt hat. Ich habe die Karte für meine Frau und mich gebaut. Sie ist ein Unikat und wird es auch bleiben.

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Röhrentransmitter Ameco AC-1 Replikakit

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Am 16.09.2015 habe ich das Paket bekommen und noch amselben Abend ausgepackt. Zu lange war die Wartezeit, als das ich jetzt noch inne halten könnte….Ich mußte sofort loslegen. Alle Teile waren da. Als erstes habe ich mit einem Schleifaufsatz alle Löcher von Lack befreit durch die später Schrauben mit Zahnkränzen gesteckt werden. Dann wurden alle Perefferieteile montiert und zum Schluß die Drehkondensatorenaufnahme mit den Drehkos.

Ich werde jetzt den Bausatz immer nach und nach ein bischen weiter aufbauen, so wie es meine Zeit erlaubt. Ich möchte damit an der MAS Session 2016 teilnehmen. Da freue ich mich jetzt schon richtig drauf.

Wer mit Röhren und den dazu gehörigen Spannungen arbeitet hat keinen doppelten Boden oder ein Netz. Vorsicht vor den hohen Spannungen !Es können leicht auch mal 400 V Gleichspannung anliegen.

Ich habe mir bereits Gedanken über einen separaten Röhren RX gemacht und habe meine Wahl auch schon getroffen. Ich werde das in der Komplexibilität auch nicht sehr hoch ansiedeln. Wenn der erste nix wird, dann wird eben der zweite…..

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Antennentuner S-Match

Gerade habe ich entschieden einen S-Match Antennentuner zu bauen. Dazu werde ich meinen Kugelvariometer (L= 199uH) und einen Vakuumdrehkondensator (C= 5-500pF) nehmen. Diue symetrische Einspeisung wird mit einem Balkun realisiert. Dier Schaltung ist von PA0FRI, der auf diesem Gebiet sewhr viel Erfahrung hat. Der Stufenschalter soll diverse Zusatzkapazitäten bei Bedarf zuschalten. Geplant ist, das Gerät in ein Plexiglasgehäuse einzubauen.

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DARC Radio Bausatz BX-071 von „Funkamateur“

Hier vorab ein kleines Video

Hallo,
ich konnte es nicht sein lassen. Diese Versuchung war einfach zu groß.Ich habe mir von „Funkamateur“ den Kurzwellen Radio Bausatz gekauft, mit dem man Radio DARC auf 6070 kHz hören kann. Der Bausatz kostet inclusive Versand knapp 24 Euro (ohne Gehäuse) und kommt in einem handlichen Päckchen. Es hatte bei mir nur 2 tage gedauert bis der Spaß beginnen konnte. Eine erste Überprüfung ergab, das alle Teile vorhanden waren. Sogar 2 kleine Kabelbinder zum montieren des Ferritstabes lagen bei. Der Aufbau hatte sich sehr einfach gestaltet. Alle Löcher sind exakt vorgebohrt. So war es ein Kinderspiel die Bauteile zu platzieren und zu verlöten. Einziges Manko, nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist, das es für das 8-Pin IC keinen Sockel gibt. Es soll ohne Sockel verlötet werden. Nun ja, ich habe auf einen „Fremdsockel“ verichtet und den IC eingelötet. Einzig die Zuordnung der vielen Kondessatoren bereitete etwas Nachdenklichkeit, da die Beschriftungen wirklich sehr klein sind. Aber am Ende des tages waren auch diese alle richtig platziert.

nach dem ersten Einschalten wurde ich mit einem wunderschönen, ausreichend lautem, Bandrauschen begrüßt. Der Ableich ist auch sehr gut beschrieben und äußerst einfach. man benötigt lediglich einen Referenzempfänger (KW Tranceiver) und ein Stück Draht, welches in die Antennenbuchse des Tranceivers gesteckt wird. Das andere Ende des Drahtes wird neben die Bausatz Platine gelegt. Der Tranceiver wird auf die Frequenz 6525 kHz (6070kHz + 455 kHz) eingestellt. Den VFO-Potentiometer auf der Bausatzplatiene muß man in Mittelstellung bringen. Wenn das Radio eingeschaltet ist, dreht man jetzt an dem kleinen Filter (Rot) so lange, bis der Tranceiver das Oszillatorsignal laut wiedergibt. Dann wird noch der einzige Drehkondensator auf der Platine auf maximale Lautstärke gedreht. Mit dem etwas größeren Filter (Gelb) kann jetzt noch das ZF Rauschen etwas reduziert werden….. that´s it !

Mein Radio läuft auf Anhieb. Selbst mit einem kurzen Stummel Draht konnte ich das gerade laufende Programm auf der Frequenz 6070 kHz hören. Ich bin absolut geflasht von diesem genialen Bausatz. Er eignet sich nicht nur dazu einfach mal ein verregnetes Wochenende zu überbrücken….Nein, ich denke das dieser Bausatz ein geeignetes Bastelprojekt in unseren OV´s sein kann und sollte.

Nachtrag: Frequenzbereich ist 6033 – 6100 kHz

Hier die Bezugsadresse

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Yaesu FT-991

Das ist er…der neue Star am Amateurfunkhimmel. Aus der Traditionsschmiede Yaesu in Japan kommt noch in der ersten Jahreshälfte das neue Multitalent YAESU FT-991 !!

Auf der Yaesu Internetseite findet man neben Produktinfos auch viele Downloaddateien. Unter anderem auch die Gebrauchsanweisung, Bröschüren, Software und andere Publikationen. Wie es scheint ist das Gerät innovativ durchdacht und nur schwer zu toppen. 2 Roofingfilter, eingebauter AT und interner Contestkeyer sind für mich nur einige Highlights.

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DARC 10m Contest CW/SSB am 11,01,2015

 

 

 

 

 

Meine Station ist für den DARC 10m Contest vorbereitet. Die Antennen sind abgestimmt und der Memory Keyer ist programmiert. Zur Sicherheit gleich mal eine zweite Taste bereitgestellt. Auf dem Macbook Air läuft die Contestsoftware RUMped. Auch dort ist der implmentierte Contestkeyer programmiert und per Tastendruck abrufbar. Die Bandmap läuft wunnderbar und zeigt anwesende Stationen mit Betriebsfrequenz an.

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11.01.2015, 12:00 Uhr UTC: Der Contest ist vorbei. Es war ein hartes Stück Arbeit. Und es war mein erster Kurzwellen Contest. Ich habe in der Klasse „single OP high Power CW“ teilgenommen. Ich konnte 12 wertbate QSO´s, 1 DOK und 6 DXCC/WAE Gebiete ins Log bringen.